Six Sigma und TRIZ im Vergleich zu KAIZEN

(siehe folgendes Schema)

Bei dem klassischen KAIZEN-Prozess ist es als erstes wichtig, sich im Team über das Problem und seine Komplexizität zu verständigen und gegebenenfalls Problemschwerpunkte auszuwählen.

Mittels bekannter Brainstorming-Techniken werden zunächst die Problem-Ursachen ermittelt und sodann Lösungsansätze erarbeitet. Hier wird Wert darauf gelegt, dass man nicht an den Symptomen "herumdoktert", sondern möglichst die Wurzel des Übels zu packen bekommt.

Hier greifen die Methoden von Six Sigma und von TRIZ ein.

Wie ein roter Faden durchzieht die Six-Sigma-Methodik eine systematische Datenerhebung und Interpretation. Mit Hilfe eines Methodenbaukastens wird der Grundstein für eine sorgfältige Ermittlung und Bewertung der für die Analyse und Lösungsermittlung aussagefähigen Daten gelegt.

TRIZ dagegen unterstützt den Kreativitätsprozess bei den einzelnen Phasen. Bei der Feinanalyse wird das Problem durch Abstraktion von den Begleitumständen befreit und so neuen Lösungsansätzen aus völlig anderen Themengebieten zugänglich gemacht.

Nach der Ermittlung der Lösungen werden bei allen drei Techniken die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen organisiert und überwacht, welches allerdings in der praktischen Umsetzung immer wieder auf Schwierigkeiten stößt.

Sehr wichtig ist natürlich bei Six Sigma, dass eine Kontrolle der Wirksamkeit der eingeführten Maßnahmen wiederum mit aussagefähigen Daten erfolgt.

Six Sigma und Krealyse im Vergleich zu KAIZEN